Wat Puttabenjapon

Buddhistisches Kloster

Felgenstraße 36

63505 Langenselbold

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 Meditation

 



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Alle-Güte-Meditation Geh-Meditation
Atembetrachtungs-Meditation Praxisnachmittage am Sonntag

Alle-Güte-Meditation

Die Alle-Güte-Meditation ist ein Schatz dieser Welt, den jeder benutzen kann. Man kann sie auch als ein „Allheilmittel“ bezeichnen, das bei körperlichen und geistigen Leiden hilft.

Bitte denken Sie daran und manchen Sie die Alle-Güte-Meditation so oft wie möglich, vielleicht wird dann sogar unser ganzer Alltag zur Alle-Güte-Meditation. Viele Mönche verwirklichen dies.

Dauerhafte Wirkung gegen die inneren Ängste usw. ist erst nach mehreren Monaten bis zu einem Jahr sicher erreichbar. Bitte haben Sie Geduld und Ausdauer. Es lohnt sich für Sie!!

Warum heißt die früher "Liebende-Güte-Meditation" jetzt "Alle-Güte-Meditation"?

Das hat in erster Linie etwas mit uns zu tun. Unser Abt hat in den letzten Jahren festgestellt, wie schwer sich manche Menschen, insbesondere hier in Deutschland tun, um jemand Liebe (gemeint ist nicht die sexuelle) zu geben, den man nicht mag, geschweige denn den man vielleicht sogar noch etwas hasst. Daher hat er die Meditation zur Glückwunsch-Meditation verändert. Die Auswirkungen für uns bleiben aber unverändert, lediglich bei der Durchführung fällt es uns leichter, jemand den wir nicht mögen oder etwa einem Dämon Glück zu wünschen. Dies tun wir indem wir unsere Güte dorthin senden.

Die unter den Downloads zu findende MP3-Version ist bewusst in der Geschwindigkeit gesprochen worden, um unserem Geist die Möglichkeit zu geben, etwas auszuspannen und keine eignen Gedanken zu produzieren. Das ist auch ein guter Start für eine nachfolgende Atembetrachtungsmeditation.

Hier folgt der Text der Anleitung:

Alle-Güte-Meditation

Wir setzen uns bequem auf den Boden oder auf den Stuhl. Unsere Hände ruhen im Schoß, die rechte Hand ruht im der Linken und unsere Augen sind geschlossen.

Bei der Alle-Güte-Meditation denken wir nach, was wir hören, bis unser Geist mit der Natur einverstanden ist.

Als Erstes lassen wir Güte für uns selbst entstehen. Wir denken ganz tief in uns: Möge ich glücklich sein. Das wünsche ich mir selbst. Jede Person kann dies tun, auch wenn jemand noch so leidet. Jeder kann so versuchen, dass inneres Glück entsteht. Möge ich glücklich sein, möge ich zufrieden sein.

Als nächstes lassen wir Güte für alle Lebewesen entstehen. Wir denken ganz tief in unserem Herzen, mögen alle Lebewesen glücklich sein, mögen sie zufrieden sein. Die Güte ist für mich selbst und andere gleichmäßig zu schenken. Das ist wichtig und das Herzstück der Güte.

In der nächsten Stufe wollen wir gleichmäßig unsere Güte an alle Lebewesen, vertreten durch 4 Personen, einschließlich mir selbst verteilen:

Zu erst an mich selbst, ich spüre wie ich hier sitze.

Als nächstes an jemand, den ich gern habe oder mag.

Als Drittes an eine neutrale Person, die ich gerne und nicht gerne habe.

Zu letzt an jemand, den ich nicht mag und vielleicht sogar etwas hasse.

Das Glück ist für alle 4 Personen gleichmäßig zu senden. Dies ist nicht so einfach, aber ich sollte es versuchen.

Ich denke an jemand, den ich nicht mag und gebe ihm gleiches Glück, wie mir selbst, jemand den ich mag und jemand zu dem ich ein neutrales Verhältnis habe. Das sollte ich versuchen.

Wenn wir regelmäßig jeden Tag üben, finden wir niemand, den wir nicht gern haben. Alle sind wie Freunde, wie Verwandte, wie Geschwister oder ein eigenes Kind. Ich wünsche ihnen gleichmäßig viel Glück.

Als nächstes sende ich Glück an alle Lebewesen im Universum.

Das fängt im Brahmahimmel an, das ist der Himmel über dem Himmel, mögen alle Brahmahimmelwesen glücklich sein,

dann für Himmelwesen, mögen alle Himmelwesen glücklich sein,

für Menschen, mögen alle Menschen glücklich sein,

für Hungergeister, die ständig hungrig sind, mögen alle Hungergeister glücklich sein,

für Dämonen, die zu jeder Zeit körperliche Schmerzen haben, mögen alle Dämonen glücklich sein,

für Tiere, mögen alle Tiere glücklich sein und

für Lebewesen unten in der Hölle, mögen alle Lebewesen in der Hölle glücklich sein.

Ich wünsche allen Lebewesen im Universum Glück, mögen alle Lebewesen im Universum zufrieden sein.

Als nächstes sende ich Glück in alle Richtungen:

Glück von meinem Gesicht aus nach vorne,  Glück von meinem Rücken aus nach hinten,  nach rechts, ist Glück nach rechts,  nach links, ist Glück nach links,  nach vorne rechts, ist Glück nach vorne rechts,  nach vorne links, ist Glück nach vorne links,  nach hinten rechts, ist Glück nach hinten rechts,  nach hinten links, ist Glück nach hinten links,  nach oben, ist Glück nach oben,  nach unten, ist Glück nach unten, wo ich sitze.

Das kann man sich wie eine Lampe vorstellen, die Ausstrahlung erfolgt aber ohne hellen Schein, dafür wird Glück ausgestrahlt. Ich sende meine Glückwünsche um mich herum aus.

 Zusammenfassung: Möge ich glücklich sein, mögen alle Lebewesen glücklich sein. Ich sende Glück in alle Richtungen um mich herum ohne Grenze. Glück für mich selbst, Glück für alle Lebewesen und ich strahle grenzenloses Glück aus. Ich lassen Glück in meinem Gefühl entstehen und schicke dieses Gefühl weit weg. So entstehen Glückwünsche für mich und alle Lebewesen.

Wenn wir noch weitermachen, kann es sein, dass das Gefühl nicht mehr so klar ist, weil andere Gedanken entstehen und uns ablenken. Dann fangen wir wieder von vorne an: Möge ich glücklich sein, mögen alle Lebewesen glücklich sein, ich strahle Glück um mich herum in alle Richtungen ohne Grenze aus. Ich wünsche mir selbst und allen Lebewesen Glück, ich lassen Glück in meinem Gefühl entstehen und sende dieses Gefühl immer weiter weg. So macht jeder ein paar Minuten für sich weiter. (es ist sinnvoll noch ca. 5 Minuten so weiter zu machen.)

 Die Alle-Güte-Meditation auf einer Audio-CD im Wat erhältlich oder als MP3-File auf diese Homepage

Die Meditations-CD enthält eine vollständige Anleitung für eine Alle-Güte-Meditation.  Sie brauchen sich nur hinzusetzen, zuzuhören und mitzudenken!!! Die CD ist für Audiogeräte und Computer geeignet. Es gibt Alle-Güte-Meditation in Deutsch, Thai/Deutsch und Thailändisch. Die Thaiversionen sind von unserem Abt gesprochen.

Diese Erklärung soll jedem helfen die CD nutzbringend für sich zu verwenden.

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ANAPANA-SATI - Atembetrachtungsmeditation

Kurze Meditationsanleitung

Wir setzen uns bequem hin, auf den Boden oder den Stuhl, im Schneidersitz oder im halben Lotussitz, die Hände ruhen im Schoß, die rechte Hand ruht in der linken. Unsere Augen sind ab jetzt geschlossen.

Wir lassen Gedanken an die Vergangenheit und die Zukunft los und sind im Jetzt.

Wir sitzen ganz bequem und denken jetzt an unseren Körper von Kopf bis Fuß. Das rechte Bein liegt auf dem linken Bein, die rechte Hand liegt in der linken Hand. Wir spüren den Körperteil, der den Boden berührt, die Brust, den Hals und den Kopf. Wir spüren jetzt vom Kopf zum Fuß, erst den Kopf, den Hals, die Brust und den Körperteil, der den Boden berührt, die rechte Hand ruht in der Linken und das rechte Bein liegt auf dem linken. (So kann man noch 2-3 Minuten durch den Körper gehen.)

Wir gehen wieder nach oben, das rechte Bein liegt auf dem linken, die rechte Hand ruht in der linken, wir spüren den Körperteil, der den Boden berührt, die Brust, den Hals und den Kopf. Vorn spüren wir unser Gesicht und in der Mitte die Nasenlöcher. Dort beobachten wir jeden Atemzug und denken „Put“ beim einatmen und „Toh“ beim ausatmen. Wir gehen nicht mit dem Atem nach innen oder draußen, sondern bleiben bei den Nasenlöchern, Wir denken an nichts anderes und schlafen auch nicht ein. Wir spüren nur den Atem in den Nasenlöchern und denken „Put-Toh“. „Put-Toh“ verwenden wir bei jedem Atemzug, beim Einatmen „Put“, beim Ausatmen „Toh“  So macht jeder für sich im eigenen Rhythmus weiter.

Sollten die Gedanken abschweifen oder wir sehr müde werden, beginnen wir wieder von Vorne. D. h. wir konzentrieren uns auf den Atem in den Nasenlöchern und denken beim einatmen „Put“, beim ausatmen „Toh“.

Die Dauer der Meditation ist frei wählbar, sollte jedoch auch nicht zu lange sein. Diese Meditation ist zur Entwicklung von innerer Ruhe, also dem Anfang von Sammlung.

(Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich um kein Mantra im Sinne des Vajrayâna (Tibet. Buddhismus u.a.) handelt, auch nicht um eine Anrufung. („Buddho“ lautet auf *Pâli der Nominativ, „Buddha“ der Vokativ.) Statt des Wiederholungswortes PUT-TOH können Christen auch JE-SU(S) oder Atheisten EIN-AUS oder EINS-ZWEI benutzen.)

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Kurze Anleitung zur Gehmeditation

Einen geraden Weg ca. 15 - 20 m im Freien oder entsprechend kleiner im Haus aussuchen, jedoch mindestens sieben Schritte lang. Nicht im Kreis laufen. Möglichst barfuss oder in Strümpfen gehen.

Den Blick nach unten ca. 1,5 - 2 m vor uns auf den Boden richten und mit normaler Geschwindigkeit gehen, nicht zu langsam oder zu schnell. Beim Richtungswechsel nach rechts drehen. Mit dem rechten Fuß beginnen.

Mit dem Aufsetzen jedes Fußes abwechselnd PUT und TOH sagen. Die Konzentration wird auf die Empfindungen in der Fußsohle gerichtet. Ebenso kann man sich auf die Bewegung des Beines oder des Knies konzentrieren, z. B. wenn man Schuhe trägt.

Der Atem ist unabhängig von der Schrittfolge und kann mit zunehmendem Meditationserfolg mitbeobachtet werden. Die Konzentration kann sich wie bei ANAPANA-SATI auf die Nasenlöcher richten.

Vor jeder Wende oder auf der Strecke kann man für wenige Sekunden bis Minuten anhalten und sich vertiefen. Bei eintretender Müdigkeit etwas energischer gehen, dann wieder in den normalen Rhythmus zurückkehren. Anfangs sollten ca. 20 - 30 Minuten geübt werden.

Eine anschließende ANAPANA-SATI-Meditation wäre sehr sinnvoll.

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Weitere Formen:

Im Kloster gib es noch weitere Meditationen zum kennen lernen. Die Wichtigsten davon sind zur Entwicklung von Achtsamkeit (Sati), Sammlung (Samadi) und Weisheit (Banjah). Die Meditation für das Körpergefühl ist zur Entwicklung von Achtsamkeit. Durch die Meditation lernen wir uns später während des ganzen Tages achtsam zu verhalten, also alles mit Körper, Sprache und Geist gemeinsam zu tun.

Die Wissens-Meditation ist zur Entwicklung von Sammlung (Samadi) und hat deutliche Vorteile gegenüber der Atembetrachtungs-Meditation.

Die Element-Betrachtungs-Meditation ist zur Entwicklung von innerer Weisheit (Banjah). Dies ist sicherlich die beste Meditationsform, stellt jedoch auch hohe Anforderungen, die man bereits erfüllen muss.

Zu allen Meditationen ist zu sagen, dass man den anderen Teil des Wegs zum Glück mitgehen muss, da sonst keine Meditation erfolgreich sein wird. Dieser Teil über die Grundlagen des Weges zum eigenen Glück ist unter dem Button "Buddhismus"  nachzulesen.

Ganz oben auf dieser Seite steht etwas über die Alle-Güte-Meditation, die wie ein „Allheilmittel“ für jeden und insbesondere zum Einstieg in die Meditation geeignet ist.

Die Alle-Güte-Meditation gibt es auf einer Audio-CD im Kloster oder zum Download.

Fragen zu einzelnen Meditationen und auch seelsorgerische Betreuung erhalten Sie gerne von unserem deutschen Betreuer und anderen Helfern im Kloster.

 

Um unser persönliches Glück zu finden gibt es einen Weg, der über die 3 Juwelen aus dem Buddhismus: Buddha, Dhamma (Buddhistische Lehre) und Sangka (Mönche), führt.

Dieser Weg liegt in unserer eigenen Verantwortung und kann von jedem begangen werden.

Vorstehend finden Sie Anleitungen für die Meditationen einschließlich der Alle-Güte-Meditation.

Viel Glück und Erfolg auf diesem Weg wünscht Ihnen

von ganzem Herzen

das Team von Wat Puttabenjapon

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Buddhistisches Kloster "Wat Puttabenjapon", Träger: Benjapon Buddhistische Gemeinschaft e. V.,

eingetragen ins Vereinsregister im Amtsgericht Hanau AZ: 41VR1274,

gemeinnützig anerkannt vom Finanzamt Hanau, Steuernummer 25054020, letzter Freistellungsbescheid vom 03.06.2015

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